Lerngang zum Konzentrationslager Natzweiler-Struthof

Am 22.11.16 fuhren wir, die Klasse 9 zusammen mit Herrn Heller und Herr Niemela, ins Elsass und besuchten dort ein Konzentrationslager.

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Das KZ liegt an einem Hang in ca 700 Meter Höhe. Hier wurden 52 000 Häftlinge festgehalten. Man hatte eine erschreckend schöne Aussicht, was kaum zu glauben ist, denn dies war ein schrecklicher Ort. Wir gingen einen steilen Weg nach unten vorbei an einer alten Villa mit Pool in der der Lagerkommandant gewohnt hatte. Weiter unten angekommen sahen wir die Gaskammer in der vor diesen Ereignissen vom gegenüberliegenden Gasthof Feste gefeiert wurden. Die Häftlinge mussten in einem naheliegenden Steinbruch arbeiten und das unter unmenschlichen Bedingungen.

Die Juden mussten den Weg vom Bahnhof zum KZ laufen. Der Berg ging steil nach oben und es war ein langer und schwerer Weg zu Fuß. Sie hatten keine richtigen Schuhe. Es  war ein langer und qualvoller Marsch nach oben. Viele der Menschen starben bereits auf dem Weg an Erschöpfung und Unterkühlung. Der Hang an dem sich das Lager befand war vor diesen Geschehnissen ein Erholungsort. Um das KZ herum waren zwei Zäune mit Stacheldraht befestigt. Zwischen diesen Zäunen befand sich ein Weg der von Wachhunden bewacht wurde. In dem Lager gab es 17 Baracken in denen die Juden untergebracht wurden. Dort gab es auch eine Gefängnisbaracke in der sich 20 Zellen befanden. In einem dieser Gefängnisse gab es eine Prügelbock .Die Häftlinge mussten sich oberkörperfrei darauf legen und wurden von anderen Häftlingen geschlagen die dazu gezwungen wurden. Danach wurden die Gefangenen einfach wieder in ihre Zelle gebracht. 

Danach gingen wir weiter und betraten eine andere Baracke in der sich etwas befand von dem man kaum glauben kann dass es so etwas tatsächlich mal gab. Dort stand einer der Verbrennungsöfen in denen die Juden verbrannt wurden. Als wir uns auf den Rückweg machten kamen wir an einem Galgen vorbei an dem die Gefangenen öffentlich erhängt   wurden um den anderen Menschen Angst zu machen. Wir gingen weiter und schauten uns zum Schluss ein kleines Museum an in dem man ein Modell des kompletten Konzentrationslagers im Überblick hatte. Man sah Bilder der SS-Soldaten, Bilder der Inhaftierten, die Menschen waren so wie wir und die an etwas geglaubt haben, das ihnen zum Verhängnis wurde. Es waren Bilder die man so schnell nicht vergessen wird.  

Wir verließen das KZ und machten uns mit getrübter Stimmung auf den Weg zum Bus.

Es war ein sehr interessanter Tag an einem doch so schrecklichen Ort.

Leoni Micklitz (Kl. 9)

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Die eigentliche Integrationsarbeit leisten die Kinder

Die Theater-AG an der Jahnschule Harthausen erhält für ihren wertvollen Beitrag im Bereich Integrationsarbeit den Ehrenamtspreis 2016 der Kreissparkasse und der Filder-Zeitung.

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Seit Januar 2010 gibt es an der Jahnschule eine Theater AG für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 9. Unter der Leitung von Christiane Pfefferkorn erleben die Kinder und Jugendlichen, deren Familien ihre Wurzeln in den unterschiedlichsten Ländern, wie z. B. dem Kosovo, Ungarn, Italien, der Türkei und der Slowakei, haben, miteinander den gesamten Prozess von der Rollenvergabe bis hin zu den Aufführungen des jeweiligen Stücks. Aber nicht nur die unterschiedlichsten Herkunftsländer, sondern auch verschiedene Schularten sind in der Theater-AG der Jahnschule zu finden: Grund, Werkreal-, und Realschule, sowie das Gymnasium. Gemäß dem Schulmotto "Fit fürs Leben!" wird hier beim gemeinsamen Erarbeiten eines Theaterstücks neben der Kreativität die Sozial- und Handlungskompetenzen gefördert. Außerdem werden die Schülerinnen und Schüler an die Vielfalt der verbalen und nonverbalen Darstellungs- und Ausdrucksmöglichkeiten herangeführt, nutzen diese kreativ und entwickeln dabei Freude an der deutschen Sprache. Die Theater-AG bietet für all das den Rahmen, aber die eigentliche Integrationsarbeit leisten die Kinder. -Wir gratulieren den Theaterkindern für diese tolle Auszeichnung!

cp

 

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Bei der Feuerwehr

Am Mittwoch, den 26.10.2016 waren wir bei der freiwilligen Feuerwehr in Harthausen.

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Die Feuerwehrmänner waren sehr nett. Einer fragte uns ab, was wir wissen. Natürlich wussten wir schon sehr viel, aber natürlich nicht alles. Einer der Feuerwehrmänner erzählte uns alles über Feuer und Rauch. Er sagte zum Beispiel, dass Rauch nach oben steigt. Man soll dann auf dem Boden nach draußen kriechen, wenn es raucht. Wenn der Weg versperrt ist, soll man das Fenster aufmachen und frische Luft einatmen. Danach zeigte er die Ausrüstung eines Feuerwehrmannes. Später zog ein anderer Feuerwehrmann die Sachen an. Im Anschluss zeigte er uns die Feuerwehrwache, die Zentrale, das Büro und die Spinde. Danach zeigte er uns die Autos. Das Erste war das Mannschaftsfahrzeug, dann kam das Schlauchfahrzeug und zuletzt das Besprechungsfahrzeug. Schließlich durften wir mit den Schläuchen spritzen. Es gab für kleine Brände eine kleine Pumpe, die aussah wie eine Luftpumpe für ein Schlauchboot. Und es gab einen modernen Schlauch, dort musste man nur einen Hebel umlegen. Zum Schluss machten wir noch ein Erinnerungsbild vor dem Feuerwehrauto und jeder bekam noch eine Urkunde auf einem Stück Schlauch. Danach war der Ausflug leider schon zu Ende.

(von David Matzo, Lea Röttger und Lorenz Hilleringmann)

 

 

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DIE Partynight

war wie jedes Jahr ein voller Erfolg!

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Bis in die frühen Morgenstunden feierte Harthausen in der Jahnhalle. Vom Förderverein organisiert und mit Hilfe vieler freiwilliger Helfer und Schüler unterstützt, freute sich die Jahnschule über die vielen Gäste. DJ Michael traf genau den Nerv der Besucher und sorgte in der dekorierten Halle für eine Bombenstimmung. Fürs leibliche Wohl in fester wie in flüssiger Form war ebenfalls ausreichend gesorgt. Alle Einnahmen kommen unserer Schule zugute.

Wir bedanken uns nochmals bei den zahlreichen Helfern und freuen uns schon auf das nächste Mal.

tn

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Nachruf auf unseren ehemaligen Schulleiter

Mit großer Bestürzung haben wir vom für uns völlig überraschenden Tod unseres ehemaligen Schulleiters Axel Zimmermann erfahren.

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Lieber Axel,

du warst all die Jahre immer präsent und für uns und die Schule da, wenn du gebraucht wurdest, ohne dich dabei je aufzudrängen. Wir vermissen in dir nicht nur einen guten Freund und außerordentlich engagierten Unterstützer, sondern auch einen besonderen Menschen.

Lieber Axel, für uns warst du „oiner wie koiner“ und dein Rat und deine Hilfe werden uns wirklich sehr fehlen.

 

Unsere Gedanken sind jetzt bei der Familie.

Die Schulgemeinschaft der Jahnschule

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Herzliche Einladung an alle Eltern und interessierte Gäste

zur Präsentation unserer Ateliergruppen am 11.11.2016 ab 11.15 Uhr in der Jahnschule!

 

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Schuljahr 2016-17

 

Auch im Schuljahr 2016-17 gab es im Oktober wieder den beliebten Atelierunterricht. Im Atelier „Erste Hilfe“ lernten die Kinder, was sie bei einem Notfall tun können. Die Versorgung von Wunden, die Behandlung eines Sonnenbrandes oder die Stabile Seitenlage wurde besprochen und eingeübt. Im Atelier „Schulgarten“ konnten die Kinder mit verschiedenen Gartengeräten arbeiten, den Boden untersuchen und bearbeiten und Äpfel auflesen. An einem Tag wurden Apfelscheiben gedörrt und Pfefferminztee gekocht. Die Schulgartengruppe baute ein Winterquartier für den Igel. Auch im Atelier „Streuobstwiese“ waren die Kinder hauptsächlich an der frischen Luft. Auf der Streuobstwiese spielten sie gemeinsam, es wurden verschiedene Bäume bestimmt und deren Früchte geerntet. Unser Streuobstpädagoge Herr Birnbaum beantwortete alle Fragen und wir durften Apfelsaft herstellen. Außerdem trockneten wir Apfelringe und kochten Apfelgelee. Im Projekt „Fahrrad und Kunst“ konnten die Schüler ihre eigenen Ideen und ihre Kreativität einbringen. Sie bemalten und druckten große Papiere so, dass das Fahrrad zur Kunst wurde. Zum Abschluss stand ein Besuch im Fahrradladen auf dem Programm. „Bunte und lustige Figuren aus Ton“ wurden von einer anderen Ateliergruppe hergestellt. Lustige Klapperpilze, bunte Vögel und witzige Zwerge entstanden hier. Beim „Filzen“ wurde in Gemeinschaftsarbeit ein Bild gefilzt. Außerdem wurden weitere schöne Einzelstücke aus Schafwolle hergestellt.

 Schuljahr 2015-16

Jeden Donnerstag im April und Mai trafen sich unsere Dritt- und Viertklässler in ihren Ateliergruppen. Es gab wieder spannende Angebote und es gab viel Neues zu lernen.

Was müssen Bienen eigentlich können, um uns leckeren Honig zu machen? Das wissen die Kinder nun, die das Atelier „Biene und Honig“ besucht haben. Im Atelier „Mosaik“ wurden Blumentöpfe mit Fliesen hübsch gestaltet und mit Blumen, die jetzt bereits blühen, bepflanzt.

Eine weitere Ateliergruppe arbeitete im Schulgarten. Ein Erdbeerbeet wurde angelegt und die Gartentreppe wurde erneuert. Ein neues Atelierangebot war das Erkunden unserer Streuobstwiese, einem Lebensraum von vielen Tieren und Pflanzen, den wir gerne erhalten wollen. Auch künstlerisch interessierte Kinder kamen auf ihre Kosten, z.B. im Atelier „Malen wie James Rizzi“. Dort entstanden farbenfrohe und kreative Bilder. Mit Fantasie und eigenen Ideen wurden auch im Atelier „Taschen selbst herstellen“ aus Papier, Wolle, Nadel und Folie bunte Taschen selbst gemacht.

 

 

 

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Die explosive Bücherei

Im Oktober besuchten die Klassen 4a und 4b die Show „Heckers Hexenküche – spannende Experimente zu Wissenschaft und Licht“ in der Stadtbibliothek...

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(von Julian Hellus und Vincent Stein)

 

Als wir ankamen, wurden wir von Herrn Hecker begrüßt. Dann ging es auch schon mit dem ersten Experiment los. Dazu nahm Herr Hecker ein Stethoskop, hielt es an seinen Kopf und schloss es an ein Mikrofon an. Nun konnte man hören wie die eigene Stimme im Kopf klingt. Es klang für uns sehr ungewohnt.

Ein Versuch hat mir besonders gut gefallen. Dabei ging es um Strom. Mit Hilfe von fließendem Wasser, einem Draht mit Strom und seinem Finger hat Herr Hecker Töne erzeugt und uns dann sogar das Lied „Alle meine Entchen“ vorgespielt. Auch zum Thema Feuer und Licht gab es noch ein spannendes Experiment. In einem Buch waren zwei Feuerzeuge. Durch das Öffnen des Buches wurden diese entzündet und es brannte. Durch das schnelle Zuklappen gingen die Flammenwieder aus. Das lag am Luftzug. Uns wurde noch erklärt, dass man, falls man einmal brennen sollte, sich auf dem Boden in eine Richtung wälzen sollte, damit das Feuer ausgeht.

In einem anderen Versuch nahm Herr Hecker eine Flasche Essig und warf einen Spitzer hinein. Dann nahm er die Flasche und stülpte einen Luftballon darüber. Durch die chemische Reaktion bildete sich ein Gas. Der Ballon wurde immer voller und größer. Nun kam der aufregende Moment. Er hielt das Feuerzeug an den Ballon. Ich flüsterte zu Maxi: „Hoffentlich hat der alles im Griff!“ Der Ballon machte „PUM“ und fing Feuer in der Luft. Vor Staunen bekamen wir den Mund nicht mehr zu.

Alle Versuche waren sehr spannend und interessant. Am Ende durften wir noch den selbstgemachten Kunstschnee mitnehmen.

Mit diesen ganz neuen Informationen fuhren wir dann mit dem Bus nach Hause. Das war ein toller Ausflug.

 

 

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